1. Bürgerbeteiligung und Transparenz

Wir setzen Bürgerbeteiligung an erste Stelle. Ziel ist eine Stadt, in der sich alle einbringen können und ernst genommen fühlen. Dazu gehören transparente Entscheidungen und echte Mitsprache.
  • Mitsprache stärken: Wir fordern transparente Entscheidungen und echte Mitsprache, etwa durch die Dokumentation von Bürgersprechstunden für die Stadtverordnetenversammlung.
  • Digitale Demokratie: Wir setzen uns für die Liveübertragung von öffentlichen Sitzungen und Ausschüssen ein, die online abrufbar sein sollen. Präsenz vor Ort: Wir fordern regelmäßige Stadtteil-Foren (z. B. in Oberlinden, am Bahnhof oder im Belzborn), um lokale Probleme direkt mit den Bewohnern zu lösen.
  • Direkte Mitbestimmung: Bei zentralen Fragen wie dem Paddelteich oder großen Bauprojekten fordern wir Bürgerentscheide.

2. Solide Haushaltsführung ohne pauschale Steuererhöhungen

Eine verantwortungsvolle Haushaltsführung bedeutet für uns, Ausgaben konsequent zu priorisieren. Wir wollen keine Schulden auf Kosten kommender Generationen, aber auch keine Überlastung der Bürger.
  • Keine Überlastung: Wir lehnen automatische oder pauschale Steuererhöhungen ab, um Bürgern und Betrieben Planungssicherheit zu geben.
  • Stabile Grundsteuer: Unser Ziel ist eine stabile Grundsteuer mit der Perspektive auf künftige Senkungen.
  • Konnexität einfordern:Wir fordern: „Wer bestellt, bezahlt.“ Bund und Land müssen die vollen Kosten für delegierte Aufgaben wie die Ganztagsbetreuung übernehmen.

3. Bezahlbares Wohnen und Wohnraumsicherung

Bezahlbares Wohnen braucht mehr als Neubau. Wir sehen Handlungsbedarf bei der Nutzung bestehenden Wohnraums und wollen wirksame kommunale Maßnahmen prüfen, um Leerstände zu verringern.

  • Bestand nutzen: Wir wollen Leerstände verringern und kommunale Maßnahmen zur besseren Nutzung bestehenden Wohnraums prüfen.
  • Mieterschutz: Wir fordern die Erstellung eines qualifizierten Mietspiegels als Grundlage, um Mietpreissteigerungen wirksam zu begrenzen.

4. Kinder, Jugend, Bildung und Betreuung

Wir sehen dringenden Handlungsbedarf bei den Angeboten für junge Menschen.

  • Bewegung fördern: Wir setzen uns für neue und qualitativ gute Spiel und Bewegungsangebote ein, dazu gehören zum Beispiel ein öffentlicher Basketballplatz, zusätzliche Bolzflächen und eine neue Soccerhalle. Auch bestehende Spielplätze sollen aufgewertet werden, damit sie sicher, attraktiv und altersgerecht sind.
  • Kita & Schule: Den Ausbau der Kindertageseinrichtungen haben wir mitgetragen. Gleichzeitig fordern wir eine Prüfung der Kosten und sozialverträgliche Lösungen für Familien. Wir setzen uns weiter für den Ausbau der Ganztagsbetreuung ein. Auch wenn Schulen Kreissache sind, erwarten wir mehr Einsatz der Stadt im Kreis für den Ausbau weiterführender Schulen, neue Konzepte und gemeinsame Lösungen mit Nachbarkommunen.

5. Sozialer Zusammenhalt: Unser Langen gemeinsam gestalten

Vereine und Ehrenamtliche stärken den sozialen Zusammenhalt in Langen. Die WiLa setzt sich für deren Anerkennung und Wertschätzung ein. Als zukünftige Modellregion für Inklusion, setzen wir uns leidenschaftlich dafür ein, dass Teilhabe in unserer Stadt keine Barrieren kennt.

  • Räume für Engagement: Städtische Räume sollen Vereinen günstig und unbürokratisch zur Verfügung stehen.
  • Inklusion leben: Als Modellregion für Inklusion bekämpfen wir Barrieren in allen Lebensbereichen – unabhängig von körperlichen oder geistigen Voraussetzungen, Herkunft oder Alter.
  • Dialog & Teilhabe: Wir stärken die Arbeit des Ausländerbeirats und des Interreligiösen Forums, um den Austausch fest in der Stadtpolitik zu verankern.
  • Ankerpunkte sichern: Wir machen uns stark für Begegnungsorte wie das Familienzentrum, das Jugendzentrum, das ZenJa und die Haltestelle.

6. Mobilität: Vernünftig, sicher und bedarfsgerecht

Wir setzen auf Mobilitätslösungen, die Kosten und Nutzen sinnvoll abwägen. . Wir wollen keine finanziellen Abenteuer zulasten unseres Haushalts.

  • Nein zur Straßenbahn: Wir lehnen die Straßenbahn aufgrund der immensen Kosten und Belastungen ohne entsprechenden Nutzwert ab.
  • Bus-Alternative: Wir fordern die Prüfung einer direkten Busverbindung zum Frankfurter Flughafen in Kooperation mit der kvgOF. (Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach).
  • Sicheres Radfahren: Wir wollen ein familienfreundliches Radwegenetz und die Anpassung gefährlicher Verkehrsführungen.

7. Sauberes, grünes und lebenswertes Langen

Ein gepflegtes Umfeld ist die Visitenkarte unserer Heimat. Wir wollen das Verantwortungsbewusstsein stärken und die Stadtreinigung unterstützen. Die Innenstadt und der Stadtgarten brauchen Konzepte, die nicht nur heute gut aussehen, sondern auch in zehn Jahren noch funktionieren.

  • Optimierte Straßenreinigung: Wir fordern mehr Abfallbehälter an Brennpunkten eine schnellere Beseitigung von wildem Müll durch die KBL (Kommunale Betriebe Langen).
  • Aktionstage & Schutz: Wir setzen uns dafür ein, dass die Stadt gemeinsam mit Vereinen, Schulen und Kitas regelmäßige Aktionstage (z. B. „Sauberes Langen“) organisiert. Wir sind für ein gezieltes Böllerverbot an sensiblen Stellen (z. B. Altstadt, Lutherplatz, Bahnhof).
  • Stadtgrün: Wir fordern nachhaltige Konzepte für die Innenstadt und den Schutz des Stadtgartens als wertvolle Erholungsfläche.

8. Schutz von Mensch und Natur: Fluglärm und Umwelt

    • Wir stehen solidarisch an der Seite der Betroffenen von Umweltbelastungen. Für uns gehört der Kampf gegen Fluglärm untrennbar zum Schutz unserer natürlichen Lebensräume in Langen.
    • Lärmschutz: Initiative gegen die Flugroute Cindy-S und strikte Einhaltung der Nachtruhe.
    • Klimaresistenz: Einsatz von hellem Asphalt, Dachbegrünung und CO2-armen Bauweisen.
    • Nachhaltige Energie: Konsequente Wärmeplanung und Photovoltaik auf städtischen Gebäuden.

Wir werden nicht alles perfekt,

aber vieles besser machen.